Ihr Projekt, zertifiziert nachhaltig

QNG - Zertifizierung

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) steht für verantwortungsbewusstes Bauen in Deutschland. Entwickelt vom Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen, schafft es einen verlässlichen Rahmen für mehr Klima- und Ressourcenschutz im Gebäudesektor. Es definiert klare Anforderungen an Nachhaltigkeit, Gesundheit und Zukunftsfähigkeit von Neubauten, insbesondere im Wohnungsbau. Mit dem QNG wird Nachhaltigkeit planbar, vergleichbar und förderfähig. Ob als Orientierungshilfe für Bauherren oder Voraussetzung für staatliche Förderprogramme – das Siegel macht nachhaltige Qualität sichtbar.

Drei überlappende, hausförmige Flächen in Schwarz, Rot und Gelb, darunter den Schriftzug „Nachhaltiges Gebäude“

QNG – Ihr Siegel für nachhaltiges Bauen

Das Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude (QNG) ist ein staatlich anerkanntes Zertifikat, das Bauprojekte anhand umfassender Nachhaltigkeitskriterien bewertet. Entwickelt vom Bundesministerium dient es Bauherren und Projektbeteiligten als verlässliche Orientierung für umweltfreundliches, wirtschaftliches und zukunftsfähiges Bauen.
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Im Fokus stehen Anforderungen wie Energieeffizienz, Klimaschutz, Materialwahl, Barrierefreiheit und eine hohe Nutzungsqualität. Berücksichtigt werden dabei ökologische, ökonomische, funktionale und technische Aspekte ebenso wie die Qualität von Planung und Umsetzung.
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Die Vergabe des QNG erfolgt nicht direkt, sondern über anerkannte Zertifizierungssysteme, welche die Einhaltung der Kriterien prüfen. Dazu gehören unter anderem:

DGNB – Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

BiRN – Bewertungssystem für nachhaltige Wohngebäude

NaWoh – Verein für nachhaltigen Wohnungsbau

BNB – Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen des Bundes

Ihr Weg zu mehr Förderung

Nachhaltiges Gebäude mit Text zu Sonder-AfA, Steuervorteilen, Nachhaltigkeit und Förderfähigkeit mit QNG-Zertifizierung.

Sonder-AfA für nachhaltige Neubauprojekte

Steuerliche Vorteile nutzen und nachhaltig bauen: Mit der Sonder-AfA können Bauherren und Investoren bis zu 20 % der förderfähigen Herstellungskosten zusätzlich zur regulären AfA steuerlich geltend machen.

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Bewertungssystem und Zertifizierung

Die Zertifizierung basiert auf einem klar strukturierten Bewertungssystem mit definierten Qualitätsstufen.

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Die Stufen der QNG-Zertifizierung

Die QNG-Zertifizierung wird in zwei Stufen vergeben, die den unterschiedlichen Graden nachhaltiger Qualität Rechnung tragen: QNG-Plus und QNG-Premium. Beide bauen auf dem Effizienzhausstandard 40 auf und verlangen eine umfassende Erfüllung der Nachhaltigkeitsanforderungen in den fünf Bewertungsbereichen.
Während QNG-Plus die Einhaltung der verbindlichen Mindestkriterien bestätigt und damit ein hohes Nachhaltigkeitsniveau sicherstellt, geht QNG-Premium darüber hinaus und zeichnet Gebäude aus, die besonders anspruchsvolle Zielwerte etwa in der CO₂-Bilanz, Materialauswahl und im Wohnkomfort erreichen.

Ganzheitliche Bewertung der Nachhaltigkeit

Das QNG-Bewertungssystem betrachtet ein Gebäude umfassend und berücksichtigt dabei nicht nur Energieeffizienz, sondern auch ökologische, ökonomische und soziale Aspekte. Bewertet werden die ökologische Qualität, wirtschaftliche Tragfähigkeit, soziokulturelle und funktionale Qualität, technische Qualität sowie Prozessqualität. Dabei fließen Faktoren wie CO₂-Emissionen über den gesamten Lebenszyklus, Rückbaubarkeit, Raumklima, Barrierefreiheit und Flächeneffizienz mit ein.
Für die QNG-Zertifizierung werden anerkannte Bewertungssysteme wie DGNB, NAWOH oder BNK genutzt, die eine transparente und objektive Prüfung sicherstellen. So garantiert das Siegel, dass Gebäude nicht nur nachhaltig geplant, sondern auch tatsächlich ressourcenschonend und nutzerfreundlich sind.

Vorteile

Der DGNB-Auditor sorgt für finanzielle Vorteile, optimiert die Planung und trägt entscheidend zu hoher Gebäudequalität und gesteigerter Nutzerzufriedenheit bei.

Ökologische Qualität

Im Mittelpunkt steht der verantwortungsvolle Umgang mit natürlichen Ressourcen. Es geht darum, Gebäude so zu planen und umzusetzen, dass sie während ihrer gesamten Lebensdauer möglichst wenig Umweltbelastung verursachen. Der Fokus liegt auf Klimaschutz, Energieeffizienz, schadstoffarmen Materialien und der Möglichkeit, Baustoffe später wiederzuverwenden.

Ökonomische Qualität

Nachhaltigkeit zeigt sich auch in der Wirtschaftlichkeit eines Gebäudes. Entscheidend ist, dass Bau- und Betriebskosten langfristig im Einklang stehen und die Investition dauerhaft sinnvoll bleibt. Ein gutes Verhältnis aus Kosten, Nutzen und Werterhalt schafft finanzielle Planungssicherheit für Eigentümer und Nutzer.

Sozialkulturelle und funktionale Qualität

Ein nachhaltiges Gebäude muss sich an den Bedürfnissen der Menschen orientieren, die darin leben oder arbeiten. Aspekte wie gesundes Raumklima, Barrierefreiheit, Aufenthaltsqualität, Sicherheit und flexible Nutzbarkeit tragen maßgeblich zum Wohlbefinden bei und machen Räume lebenswerter.

Technische Qualität

Technik bildet das Rückgrat eines modernen Gebäudes. Hochwertige Bauweise, verlässliche Systeme und langlebige Materialien sorgen für Komfort, Energieeffizienz und Sicherheit. Gute technische Qualität zeigt sich etwa in optimalem Wärme-, Schall- und Feuchteschutz sowie in einer durchdachten technischen Gebäudeausrüstung.

Prozessqualität

Nachhaltigkeit beginnt nicht erst beim Bau, sondern schon in der Planung. Eine strukturierte, transparente Projektabwicklung – von der frühen Konzeptphase bis zum späteren Betrieb – stellt sicher, dass Anforderungen eingehalten, Ziele erreicht und Abläufe effizient gestaltet werden.
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Standortqualität

Auch das Umfeld eines Gebäudes ist Teil der Nachhaltigkeit. Eine gute Erreichbarkeit mit öffentlichen Verkehrsmitteln, kurze Wege zu Bildung, Nahversorgung und Freizeitangeboten sowie eine kluge Einbindung in die Umgebung erhöhen die Lebensqualität und verringern umweltbelastende Mobilität.

Für welche Projekte ist die Zertifizierung geeignet?

Die QNG-Zertifizierung ist speziell für Projekte im Bereich des Wohnungsbaus konzipiert – sowohl im Neubau als auch bei Bestandsmaßnahmen, wenn bestimmte Anforderungen erfüllt werden.

Wohngebäude (QNG-WG23)‍

Die häufigste Anwendung: Neubau oder umfassende Sanierung von Wohngebäuden wie Mehrfamilienhäusern, Wohnanlagen oder betreutem Wohnen. Förderfähig im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG).

Nichtwohngebäude (QNG-NWG23)‍

Auch Nichtwohngebäude – etwa Kitas, Schulen oder Bürogebäude – können QNG-zertifiziert werden, wenn sie bestimmte Nutzungskategorien erfüllen und ein passendes Bewertungssystem nutzen.

Projektart: Neubau & umfassende Sanierung

Das QNG ist für Projekte gedacht, die entweder neu errichtet oder umfassend modernisiert werden. Voraussetzung: Es muss ein passender Anwendungsfall mit registriertem Bewertungssystem vorliegen.
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FAQ

Wir beantworten die häufigsten Fragen, um Ihnen bestmöglich weiterzuhelfen.

Wie wird die Einhaltung der Nachhaltigkeitskriterien während der Bauphase kontrolliert?
Welche Unterlagen werden für die Zertifizierung benötigt?
Wie lange ist das QNG-Siegel gültig?
Welche Kosten entstehen bei der QNG-Zertifizierung?
Wie lange dauert die QNG-Zertifizierung typischerweise?
Kann ich die QNG-Zertifizierung auch für kleinere Bauprojekte beantragen?
Wie wird der Wohnkomfort im Rahmen der QNG-Zertifizierung bewertet?
Warum ist die QNG-Zertifizierung für die KfW-Förderung wichtig?
Kann die QNG-Zertifizierung mit anderen Nachhaltigkeitszertifikaten kombiniert werden?
Kann ein Projekt auch nachträglich QNG-zertifiziert werden?
Nachhaltige Ingenieurkompetenz

Gemeinsam Nachhaltigkeit sichtbar machen.

Von Energieberatung und Zertifizierung bis zur technischen Planung begleiten wir Projekte mit klaren Prozessen, fundierter Expertise und nachhaltigen Lösungen.

Dipl.-Ing. Vladi SchuralewGeschäftsführer der RevIng GmbH
Illustration einer modernen Stadt mit Hochhäusern und Baukränen im Hintergrund.